Bei der Deutschen Speedcarving Meisterschaft sowie bei vielen freien Qualifikationsveranstaltungen erfolgt die Bewertung der Skulpturen nach einem transparenten, vierteiligen Punktesystem. Dieses System stellt sicher, dass sowohl künstlerische als auch handwerkliche Aspekte fair berücksichtigt werden.
Die vier Bewertungskriterien
1. Motiv / Idee
Hier bewertet die Jury:
- Originalität und Kreativität
- Klarheit des Motivs
- Wirkung und Ausdruckskraft
- Schwierigkeitsgrad der gewählten Idee
2. Stimmigkeit / Umsetzung
Entscheidend ist, wie gut die Idee in der vorgegebenen Zeit umgesetzt wurde:
- Proportionen
- Gesamtform
- Harmonie der Linien
- Erkennbarkeit des Motivs
3. Technische Ausführung
Dieser Punkt beurteilt das handwerkliche Können:
- Sauberkeit der Schnitte
- wieviel Fehlschnitte
- Präzision der Details
- Werkzeugbeherrschung
- Sicherheit und Professionalität im Umgang mit der Motorsäge
4. Finish
Das Finish bewertet den finalen Gesamteindruck:
- Oberflächenqualität
- Klarheit der Konturen
- Ausarbeitung der Details
- Gesamtwirkung der Skulptur
Gewichtung der Kriterien
Alle vier Bereiche werden gleichwertig bewertet.
Jedes Kriterium fließt mit 25 % in die Gesamtwertung ein.
So entsteht ein ausgewogenes und faires Bewertungssystem, das sowohl Kreativität als auch Technik berücksichtigt.
Zusätzliche Auszeichnungen
Neben der offiziellen Jurywertung gibt es bei vielen Veranstaltungen weitere Sonderpreise, die das Event für Publikum und Carver noch spannender machen.
Money Master
Der „Money Master“ wird durch den höchsten Versteigerungserlös ermittelt.
Die Skulpturen werden nach dem Wettbewerb versteigert – der höchste Erlös führt zum Gewinn des Titels.
Publikumsliebling
Hier haben die Eventbesucher die Möglichkeit für ihren Favoriten zu stimmen.
Bewertet wird meist per Stimmzettel, Applaus oder digitaler Abstimmung.
Diese Zusatzkategorien sorgen für zusätzliche Motivation und spiegeln wider, wie gut eine Skulptur beim Publikum ankommt.